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allgemeine Informationen zur Hafenanlage auf der Nordsee Insel Norderney

Informationen

Während des 19. Jahrhunderts mussten Schiffsreisende noch in der Norderneyer Reede angelandet werden, die sich südlich der Insel befand. Die erste Personenbrücke im heutigen Norderneyer Hafen wurde im Zuge der Einrichtung einer Dampfschiff-Verbindung von Norddeich Mole im Jahre 1872 errichtet. 1873/74 folgte die Fertigstellung des Hafenbeckens mit einem insgesamt 1200 Meter langen Hafendamm, die dem Hafenbecken eine C-Form verleiht (siehe Bild rechts). Seit 1888 existiert die ganzjährige Fährverbindung zwischen Norderney und dem Festland. Um den Komfort der wartenden Reisenden zu verbessern wurde 1890 mit dem Bau einer ersten Wartehalle am Hafen begonnen. Heute gibt es neben einer Wartehalle zwei Fährbrücken für die Autofähren der Reederei Norden-Frisia, die im Hafen ihren Sitz hat, noch eine Personenbrücke, über die der Ausflugsverkehr zu den Nachbarinseln, ins Wattenmeer und für die Verbindung Norderney–Helgoland abgewickelt wird.

Im Norderneyer Hafen wurde 2004 das Stationsgebäude der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eingeweiht. Es löste den Bootsschuppen Norderney-Ost ab und dient als Gebäude für Veranstaltungen und Reparaturen, die dort durchgeführt werden können. Der Seenotkreuzer Bernhard Gruben der DGzRS ist im Hafen stationiert. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Emden (WSA Emden) unterhält auf Norderney eine Außenstelle in Form eines Bauhofs (Tonnenhof). Die Burchana, der Tonnenleger Norden und die Lütjeoog haben die Aufgabe, die Fahrwasserrinnen nördlich und südlich der ostfriesischen Inselkette mit Seezeichen (Tonnen, Pricken und Messbojen) zu versehen und diese zur Reparatur oder Erweiterung nach Norderney oder Emden zu transportieren.

Nordseeinsel Norderney
Nordseeinsel Norderney

Die Norden führt auch Versorgungsfahrten im Bereich des ostfriesischen Wattenmeers durch. Das Vermessungsschiff Norderney ist mit Fahrwasserpeilungen im Bereich der Ostfriesischen Inseln von Borkum (Emsmündung) bis Minsener Oog (Jadebusen/Wesermündung) beauftragt. Mit der THOR, die in Wilhelmshaven vor Anker liegt, jedoch organisatorisch dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Norden/Norderney unterstellt ist, der Janssand und der Leyhörn stehen Schiffe zur Schadstoffbekämpfung auf See zur Verfügung.[200] Mit der Otto Templin unterhält die Reederei Norden-Frisia seit Sommer 2008 ein Verkehrssicherungsfahrzeug. Das Schiff hat die Aufgabe das für den Schiffsverkehr gesperrte Baufeld des Offshore-Windparks Alpha Ventus vor Borkum zu schützen und den umliegenden Seeraum auf mögliche Gefährdungen durch den Seeverkehr zu überwachen.

Neben den Fähren und der vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eingesetzten Flotte der Betriebsstelle Norden-Norderney/Forschungsstelle Küste gibt es seit 1977 einen Sportboothafen im Norderneyer Hafen, der direkt an den Hafen angeschlossen ist und vom Seglerverein Norderney e. V. betrieben wird. Der Norderneyer Jacht- und Segelclub ist mit knapp 300 Liegeplätzen an den Hafen angeschlossen und unterhält das ehemalige Ostsee-Fahrgastschiff Deutsch-Sowjetische Freundschaft unter dem Namen MS Freundschaft als Schulschiff. Außerdem gibt es eine Surfschule. Zwei Speditionen und mehrere Unternehmen sind ebenfalls im Hafen ansässig.
Zum Hafen gehört eine Schiffsdiesel- und Wassertankstelle und ein Anleger, an dem Flachkiel-Güterfähren (Frisia VII und Störtebeker) anlegen, um unter anderem den Müll von der Müllumschlaganlage der Insel abzutransportieren, der auf dem Festland, unter anderem in Großefehn, Hage, sowie im Wiederverwertungszentrum Georgsheil, weiter verwertet wird.

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